U16 krönt rasante Reise
Großer Erfolg für die U16-Basketballer des VfL Löningen: In der Regionsliga gewann das Team von Coach Nils Drees elf seiner zwölf Saisonspiele und sicherte sich so den Meistertitel. In der höchsten Spielklasse der Region Osnabrück in dieser Altersklasse verwies die Mannschaft, die sich ausschließlich aus Spielern des jüngeren Jahrgangs 2011 zusammensetzt, den SV Bad Laer, TuS Bad Essen, SC Rasta Vechta II und Quakenbrücker TSV II auf die Plätze. Gegen jeden Kontrahenten waren die Löninger während der Spielzeit dreimal angetreten.
Nils Drees äußert sich voller Stolz über sein Team, dessen „wahnsinnige Reise“ vor rund drei Jahren begonnen hatte. „Die Mannschaft hat sich rasant entwickelt und wird dies auch weiterhin tun.“ Das zeige sich nicht nur durch Meisterschaft und Qualifikation für die Landesliga – und eventuell sogar für die eingleisige Oberliga –, sondern auch anhand der individuellen Entwicklung. „Gleich vier Jungs haben es in den JBBL-Trainingskader von Rasta Vechta geschafft. Es wurden sogar sechs eingeladen. Darauf bin ich unheimlich stolz“, so Drees.
Auf einen wichtigen Akteur, Jan Plawecki, muss der VfL-Coach in der kommenden Landesliga-Serie allerdings verzichten. Der VfL-Topscorer wechselt zu den Charisma Young Bulls, einer Spielgemeinschaft aus TV Ibbenbüren und BBC Osnabrück. „Der Aufwand mit einer Doppel-Lizenz wäre für Jan zu groß gewesen, das hätte sich für Jan nicht gelohnt“, sagt Nils Drees.
Wo die Reise der jetzigen U16-Talente hinführt, vermag Löningens Coach nicht zu sagen. „Für die Jungs wird es nicht einfach sein, Schule, Sport und den Rest unter einen Hut zu bekommen. Wir werden aber versuchen, sie in den nächsten Jahren im Basketball bestmöglich zu fördern.“ Drees ist optimistisch: „Nach den 1996, 1997 und 1998er Jahrgängen ist das sicherlich wieder ein goldener Jahrgang mit vielen Löninger Talenten, der uns vielleicht erneut in die Regionalliga bringen kann.“
Das U16-Meisterteam: Jan Plawecki, Friedrich Dröge, Jason Morasch, Michael Ekkert, Noa Beckmann, Leon Freese, Jonas Plaggenborg, Hendrik Niemüller, Justus Frederichs, Keno Paals, Moritz Dröge, Jannes Möhlenkamp, Niklas Dome und Jan Röpke-Jansen, Lion Koch und Coach Nils Drees.





